Werbenetzwerk für Schutzrechte

Das Werbenetzwerk

Eine Werbenetzwerk (engl. ad network) ist generell ein Verbund von verschiedenen Online-Plattformen und Medien, über die Werbetreibende Anzeigen schalten können. Das Werbenetzwerk tritt als Vermittler auf, indem es Werbeflächen und Inventar bündelt und im Rahmen von meist keywordbezogenen Kampagnen an einen oder mehrere Werbetreibende veräußert. Innerhalb des Werbenetzwerkes werden dann Textanzeigen, Banner oder auch animierte Werbeanzeigen so dargestellt und platziert, dass sie einen Bezug zu den vorher definierten Kriterien der Kampagne aufweisen – wie etwas Zielgruppen, Interessen, Geodaten oder eben Keywords. Die Auslieferung geschieht über spezielle Ad Server, mit denen auch das Tracking und Reportings umgesetzt werden. Die Abrechnung erfolgt häufig über Pay per Click oder Pay per Action-Modelle, wobei die Ausgestaltung der Werbekampagnen auch von dem Anbieter des Werbenetzwerkes und seinen technischen Möglichkeiten abhängig ist.

Wir von Dein-Patent-Shop sind mit vielen Netzwerken verbunden und gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit in Ihrem Shop-System Ihre Netzwerke zu verbinden.

Wie kann ich meine Ideen schützen?

Nützliche Erfindungen, gelungene Designs oder einprägsame Markennamen können wirtschaftlich sehr wertvoll sein. Gut, wenn Sie Ihr geistiges Eigentum vor unerwünschter Nachahmung schützen!

Geistiges Eigentum und sein Schutz ist von enormer Bedeutung für Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können, müssen Unternehmen ihre Forschungs- und Entwicklungsergebnisse schnell und effektiv in marktfähige Produkte umzusetzen. Dazu sollten Sie als erstes Ihre Innovationen durch gewerbliche Schutzrechte absichern.

Es gibt verschiedene Wege, geistiges Eigentum – international als intellectual property (IP) bezeichnet – schützen zu lassen. Für alle Fragen des gewerblichen Rechtsschutzes ist das Deutsche Patent- und Markenamt der zentrale Ansprechpartner in der Bundesrepublik.

Gewerbliche Schutzrechte sichern die Exklusivität Ihrer Schöpfung: Sie allein entscheiden, wer diese wann nutzen darf – und wofür. Sie allein bestimmen über die Verwertung Ihrer Eigenentwicklung und können anderen diese untersagen. Sie allein haben die Verfügungsgewalt über das mögliche kommerzielle Potenzial.

Hier stellen wir Ihnen in einem kurzen Überblick die Schutzrechte für geistiges Eigentum vor, die Sie am Deutschen Patent- und Markenamt eintragen lassen können.

Was sind gewerbliche Schutzrechte?

Schutzrechte sichern die exklusive Nutzung von geistigem Eigentum, insbesondere technischen Erfindungen, Marken oder eigenständigen Designs. Denn das Entwickeln und Erfinden kostet Zeit und Geld. Daher soll dem Schöpfer über ein Schutzrecht das ausschließliche Recht zur Nutzung und Vermarktung gegeben werden. Mit dem Schutzrecht kann der Unternehmer seinen so erarbeiteten Wettbewerbsvorteil gegen Nachahmung und Kopie schützen.

Übersicht über gewerbliche Schutzrechte

Eine Geschäftsidee an sich lässt sich nicht schützen. Schützen lassen sich nur Patente, Gebrauchsmuster, Marken oder Designs, die mit einer Geschäftsidee verbunden sind. Die folgende Tabelle einen Überblick zu den Arten der gewerblichen Schutzrechte.

 PatentGebrauchsmusterMarkeeingetragenes Design
Was ist geschützt?technische Erfindungtechnische Erfindung, die nicht patentwürdig ist; häufig sind das technische ProdukteMarkenname,  LogoDesign von Produkten
Erfordernis für den Schutz?Neuheit und
gewerblich verwertbar
Neuheit und
gewerblich verwertbar
Unterscheidungskraft der MarkeNeuheit und
Eigenständigkeit
Beginn des SchutzesVeröffentlichung
Patentblatt
Eintragung
Register
AnmeldetagEintragung
Register
Dauer der Anmeldung2,5 bis 3 Jahre3 bis 4 Monate6 Monate3 bis 4 Monate
Laufzeit20 Jahre10 Jahre10 Jahre, unbegrenzt verlängerbarbis 25 Jahre
Kosten Anmeldungab 390 €ab 30 €ab 290 €ab 60 €

Wo gelten Schutzrechte?

Gewerbliche Schutzrechte gelten grundsätzlich nur in dem Land, für das sie angemeldet sind. In Deutschland ist das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) für die Anmeldung und Registrierung sämtlicher Schutzrechte zuständig. Für die EU gibt es das Europäische Patentamt (EPA) mit Sitz in München, für weltweite Schutzrechte die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) mit Sitz in Genf. Die Anmeldung internationaler Schutzrechte läuft teilweise auch über das DPMA.

Patente

Technische, physikalische und chemische Verfahren, Maschinen, Werkzeuge, Bauteile. Entscheidend ist, dass es sich dabei um eine technische Erfindung handelt. Über die Recherche-Datenbanken des DPMA können Unternehmer existierende Patente recherchieren. Ein berühmtes Patent ist zum Beispiel die Erfindung des Walkman in den 80er Jahren. 

Gebrauchsmuster

Maschinen, Vorrichtungen, Geräte, Schaltungen, chemische Erzeugnisse lassen sich als Gebrauchsmuster schützen. Nicht als Gebrauchsmuster schützbar sind technische Verfahren. Sie fallen unter den Patentschutz. Ein berühmtes Gebrauchsmuster ist zum Beispiel der Fischer-Dübel.

Unter den Markenschutz können fallen:

  • Namen: Firmennamen, Produktnamen, Bezeichnungen, die der Unternehmer als Wortmarke oder Wort-Bildmarke schützen kann.
  • Logos: Kann der Unternehmer als Bildmarke oder Wort-Bildmarke schützen. Akustische Logos oder Werbejingles lassen sich als akustische Marke schützen.
  • Objekte: Bestes Beispiel ist der Mercedes-Stern. Als 3-dimensionales Objekt lässt er sich ebenfalls als Formmarke schützen.
  • Firmenfarbe: Auch Firmenfarben lassen sich schützen. Beispielsweise das Magenta der Telekom.

Design

Bilder, Objekte und Produkte, deren Alleinstellungsmerkmale auf einem besonderen Design beruhen, lassen sich über das eigentragene Design schützen. Berühmtestes Beispiel dies die Coca-Cola-Flasche, auch das erste iphone erhielt im Jahre 2012 den Designschutz.

Schutzrechte kommerziell verwerten

Wer ein gewerbliches Schutzrecht beantragt, will es in der Regel auch kommerziell verwerten. Dafür gibt es grundsätzlich 4 Möglichkeiten.

Ein Schutzrecht selbst verwerten

Diese Möglichkeit besteht bei allen gewerblichen Schutzrechten, ist aber unterschiedlich aufwendig. Bei Patenten und Gebrauchsmustern kommt es auf die Komplexität des Vermarktungsmodells an, inwieweit der Erfinder seine Erfindung selbst vermarkten kann. Je komplexer die Technik hinter einer Erfindung, desto höher in der Regel die notwendigen Investitionen. Möglicherweise benötigt der Erfinder einen Kooperationspartner. Beim Design benötigt der Kreative einen Kooperationspartner, der das Designer-Produkt herstellt. Bei einer Marke ist Selbstverwertung in der Regel der erste Schritt. Nur wenn sich durch kommerziellen Erfolg eine starke Markenpersönlichkeit bestätigt, bestehen weitere Formen der Vermarktung. Selbstvermarktung erfordert einen durchdachten Businessplan und Finanzplan.

Verkauf eines Schutzrechts

Ein Schutzrecht verkaufen funktioniert dann, wenn der Unternehmer dem potenziellen Käufer vom Wert des Schutzrechts überzeugen kann. Das kann beim Patent bereits nach der Patenterteilung möglich sein, wenn die Erfindung so genial ist, dass sich jeder Investor darauf stürzt. In der Regel verlangt der Verkauf vorher ein Bewährungsprobe am Markt. Der Unternehmer muss also bewiesen haben, dass sein Patent, Gebrauchsmuster oder Design Geld verdient. Auch die Marke benötigt den Beweis der Wirtschaftlichkeit.

Lizenzierung

Lizenzierung heißt, einem Dritten das Recht zu geben, ein Patent, ein Gebrauchsmuster, eine Marke oder ein Design wirtschaftlich zu nutzen. Der Lizenzgeber behält seine Rechte und tritt sie zur Weiterverwertung ab. Dies wird via Lizenzvertrag geregelt. Ein gutes Beispiel für Lizenzierung sind bekannte Modelabels, die den Markennamen für verwandte Produkte wie Parfums, Accessoires, Uhren oder Schmuck via Lizenz verwerten.

Franchising

Franchising bedeutet, ein Geschäftsmodell zu multiplizieren und einem Franchisenehmer als selbstständigen Unternehmer das Recht zu geben, das Geschäftsmodell zu nutzen. Hier ist in der Regel eine erfolgreiche Markenpersönlichkeit oder ein erfolgreiches Produktdesign Grundlage. Aber auch Franchisemodelle auf Basis von Patenten sind denkbar. Franchising regelt via Franchise-Handbuch die Art und Weise der Marktbearbeitung und ist von den Auflagen her strenger als bei der Lizenzierung.

TIZNORD
Author: TIZNORD

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